Was ist ein elektronischer Wachhund und was kann er?

Ein elektronischer Wachhund ist ein Gerät zur Einbruchprävention. Er ist viel günstiger und weit mobiler als eine Alarmanlage im Test, ähnelt dieser aber in Aufbau und Funktion: Man platziert das Gerät in der Nähe von einbruchgefährdeten Stellen im Haus (wie z.B. bei der Haustüre, der Balkontüre, Fenster etc.). Ein elektronischer Wachhund ist mit einem empfindlichen Bewegungsmelder ausgerüstet, welcher mittels Radarsensor selbst durch mehrere Wände und Türen Menschen wahrnimmt und bei sich nähernden Objekten anfängt täuschend echt zu bellen.

Der Elektronische Wachhund


Marke KH-Security
Lautstärke 105 dB
Radarreichweite Einstellbar: 3 Meter / 7 Meter
Zusatzsensoren (optional) Pentatech MA80 P und Pentatech MA80 KM
Energieversorgung Netzteil oder Batterien (8 AA Mignon-Batterien – nicht enthalten)

* Preis wurde zuletzt am 27. März 2017 um 14:49 Uhr aktualisiert.

Elektronischer Wachhund EW01 im Test:

 elektronischer Wachhund

Der kleinere Erfassungsbereich bietet sich bei Mehrfamilien- und Reihenhäusern an.

 
Die Möglichkeiten zum präventiven Einbruchsschutz sind heutzutage vielseitig. So macht bereits ein Überwachungskamera Set einen hervorragenden Dienst – auch in der Abschreckung. Andererseits kosten solche Utensilien bis zu 1000 Euro. Auch schrecken sie Einbrecher nur bedingt ab, denn der effektivste Einbruchsschutz ist nach wie vor ein bewohntes Gebäude.
 
Der elektronische Wachhund simuliert einen Hund im Haus. Sozusagen ist er ein Bewegungsmelder mit Hundegebell. Je nach Distanz zwischen elektronischem Wachhund und Einbrecher steigert sich das Hundegebell mit der Zeit von sanft bis aggressiv und erreicht eine Lautstärke von 105 db. Dabei ist das Bellen des Hundes stets unterschiedlich und variiert je nach Aggressionszustand. Dieses laute Bellen schreckt einen Großteil der Einbrecher ab, denn auch sie machen sich das Leben nicht schwerer als unbedingt notwendig: Wenn in einem Haus ein Hund Wache hält, ist man mit einem anderen Haus besser bestellt.
 
Das, was den EW01 so besonders macht ist sein Radar-Sensor. Durch ihn werden Bewegungen durch mehrere Türen und Wände registriert. Der Bewegungsmelder bemerkt im Gegensatz zu den herkömmlichen Infrarot-Meldern auch Bewegungen durch Beton- und Steinwände sowie Holz und Kunststoff. Der Erfassungsbereich ist dabei konfigurierbar. Der größere Erfassungsbereich für Bewegungen beträgt nämlich 4,5 mal 7 Meter, der kleinere 2,5 mal 3,5 Meter. Der Hund bellt erst, wenn man ihn scharfstellt. Das Bellen kommt natürlich und vom Ton her äußerst kräftig rüber. Am natürlichsten hört es sich von Außen an, da der Klang abgedämpft wird. Betrieben kann der Wachhund entweder über einen Netzstecker oder über 8 AA Mignon-Batterien, mit denen man übrigens auch Stromausfälle überbrücken kann.
 
Das Gerät hat einen eingebauten Bewegungsmelder und kann zusätzlich mit bis zu 6 optionalen Sensoren (Pentatech MA80 P und Pentatech MA80 KM für Bewegungen und Öffnungen von Türen verstärkt werden. Diese werden rund um das Haus installiert (notwendige Utensilien werden mitgeliefert). Der elektronische Wachhund ist per Funk mit den Bewegungsmeldern verbunden, welche beil bei Gefahr das Hundegebell auslösen. Die Bewegungsmelder werden mit typischen 9V Blockbatterien betrieben, was die Montage an jeder beliebigen Stelle am Haus möglich macht. Wichtig: Diese Bewegungsmelder werden im Gegensatz zum elektronischen Wachhund draußen am Haus montiert.
 
 

Funktionen & Benutzerfreundlichkeit des EW01

Ist das Gerät an einer einbruchgefährdeten Stelle platziert und eingeschaltet, lässt es sich über die mitgelieferte Fernbedienung aktivieren. Diese hat lediglich drei Tasten, aber das reicht. Mit zwei Tasten können Sie den Hund scharf stellen oder entschärfen, die dritte ist eine Paniktaste und löst im Ernstfall ein ohrenbetäubendes Sirenengeräusch aus.

 

Ein elektronischer Wachhund wie der EW01 selbst ist sehr benutzerfreundlich, denn an der Seite des Gerätes lassen sich noch der Erfassungsbereich und die Lautstärke mittels Drehregler einstellen. Auf der linken Seite befindet sich die Anschlussbuchse für das mitgeliferte Netzgerät, ein Scharf- und Unscharf Schalter, sowie ein Schieberegler mit welchem man alternativ zum Hundegebell auch noch einen Gong oder ein Sirenengeräusch einstellen kann.
 
 

Elektronischer Wachhund Hörprobe


 
 

Schwachstellen

Ein paar Mankos hat der elektronische Wachhund EW01 mit Radarsensor dennoch. Im Test schneidet er bei Wärmeschutz-Fenstern nicht so gut ab. Ebenso kommen die Strahlen durch Metalltüren oder Metallwände nicht hindurch. Abgesehen davon funktioniert dieser spezielle Bewegungsmelder mit Hundegebell einwandfrei und schreckt Einbrecher erfolgreich ab. Lesen Sie dazu die Bewertungen vieler Kunden. Voraussetzung dafür ist jedoch, ihn auch entsprechend an den richtigen Stellen zu platzieren. Orientieren Sie sich dafür anhand unserer Grafik.

 

elektronischer wachhund hörprobe
 
 

Der Trend ist offensichtlich: Eingangstüren und Fenstertüren sind und bleiben die beliebtesten Einbruchstellen. In diesen Fällen sollte man den elektronischen Wachhund direkt vor diesen Risikostellen platzieren.
 


 

Alle Fakten auf einem Blick

checked-mark   Alarmgerät mit empfindlichem Bewegungssensor
 
checked-mark   Scanstrahlen durchdringen sogar die Hausmauer
 
checked-mark   Täuschend echtes Bellen bis 105db
 
checked-mark   Betrieb per Netzstrom oder Batterien
 
checked-mark   Inklusive Fernbedienung mit Paniktaste
 
checked-mark   Erfassungsbereich einstellbar
 


 

Elektronischer Wachhund EW01: Fazit

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es nur wenige Modelle elektronischer Wachhunde. Das Modell EW 01 ist durch seine besondere Strahlentechnologie trotzdem allen anderen voraus. Ebenso das Hundegebell hört sich natürlich und tatsächlich gefährlich an und erhöht die Aggressivität beim Näherkommen. Das schreckt Einbrecher definitiv ab und trägt maßgeblich zum Einbruchschutz bei. Die Funktionalitäten sind vielseitig (Strom- oder Batteriebetrieb, Fernbedienung, optionale Bewegungsmelder) und die Bedienung ist ein Kinderspiel, wodurch wir den EW01 definitiv zum Kauf empfehlen können.


Marke KH-Security
Lautstärke 105 dB
Radarreichweite Einstellbar: 3 Meter / 7 Meter
Zusatzsensoren (optional) Pentatech MA80 P und Pentatech MA80 KM
Energieversorgung Netzteil oder Batterien (8 AA Mignon-Batterien – nicht enthalten)

* Preis wurde zuletzt am 27. März 2017 um 14:49 Uhr aktualisiert.

 


 

Bewegungsmelder mit Hundegebell: Generelle Vorteile

Die Sinnhaftigkeit präventiver Schutztechnik ist unumstritten. Wohl aber, was sie alles können muss.

Ein elektronischer Wachhund ist nichts anderes als eine abgeänderte, viel günstigere Form einer Alarmanlage. Diese dienen bekanntlich dazu, Versuche eines Einbruchs zu erkennen und Alarm zu schlagen. Bei den meisten Alarmsystemen passiert dies erst, wenn der Einbrecher bereits ins Haus gekommen ist: Diverse Sensoren an Fenstern und Türen registrieren dann einen Glasbruch oder ein gewaltsames Öffnen der Tür und alarmieren umgehend die Polizei oder einen Sicherheitsservice. Das kann der elektronische Wachhund freilich (noch) nicht, dennoch hat er einen besonderen Vorteil gegenüber konventionellen Alarmanlagen. Er schreckt ab:

 

Denn Fakt ist, dass 90 Prozent aller Einbrüche Gelegenheits- / Zufallseinbrüche sind. Das heißt, die Einbrecher schauen sich in der Nachbarschaft um und achten bei Häusern auf bestimmte Zeichen von Abwesenheit (vorgezogene Vorhänge bei Tag, nicht geleerte Briefkästen etc.). Sie planen den Einbruch also nicht, sondern schlagen dort zu wo es am günstigsten erscheint. Und genau hier kommt ein elektronischer Wachhund wie der EW01 mit seinem authentischem Hundegebell ins Spiel. Denn wagen sich die Einbrecher an das Haus und dieses wird durch einen Hund bewacht, zucken sie mit den Schultern und gehen zum nächstbesten Haus in der Nachbarschaft. Einbrecher machen es sich auch nicht komplizierter als unbedingt nötig.

 

Das ist der wohl größte Vorteil des Elektronischen Wachhundes mit Radarsensor. Eine typische Alarmanlage ertönt erst nach einem Einbruchversuch. Und bis dahin wurden in den meisten Fällen schon das Fenster oder die Türe beschädigt.
Sowie die Alarmanlage ist auch ein elektronischer Wachhund mit Bewegungsmelder und Hundegebell bloß ein Teil eines viel größeren Kuchens: Professionelle Schutztechnik bedarf viel Vorplanung und Wartung – und kostet! Sicherheitstüren, Alarmanlagen, elektronische Türschlösser mit Sicherheitszylinder, das alles trägt zu einem top Einbruchschutz bei. Wer für so etwas kein Geld aufbringen möchte oder kann, für den ist ein elektronischer Wachhund wie der EW01 für den Anfang eine erwähnenswerte und günstige Alternative. Denn jedes Stück des Kuchens macht Ihr Zuhause maßgeblich sicherer.

 

Weitere günstige Möglichkeiten sein Zuhause sicherer zu machen

Mit im Lieferumfang des Bewegungsmelders mit Hundegebell EW01 ist ein „Achtung Hund!“ Aufkleber. Diesen kann man in der Nähe des Eingangstores anbringen. Wer es ein bisschen professioneller mag, der hat die Qual der Wahl und kann online zwischen vielen Wachhund-Schildern auswählen. Jeder kennt den Effekt so ein Schild zu sehen. Er geht mit einem unangenehmen Gefühl einher. Insbesondere in Kombination mit einem elektronischen Wachhund können solche Schilder Wunder wirken.

Ein Kippen des Fensters ist bei Abwesenheit – ganz besonders während des Urlaubs – hoch riskant. Einbrecher sehen das förmlich als Einladung. Bewegungsmelder für Lichter am Haus helfen dabei Einbrecher Nachts plötzlich in der gesamten Nachbarschaft sichtbar zu machen. Auch wäre eine Zeitschaltuhr eine weitere Option, ein belebtes Haus am Abend zu simulieren. Denken Sie daran, Tageszeitungen für die Zeit Ihrer Abwesenheit abzubestellen oder den Nachbarn zu bitten Ihren Briefkasten zu leeren.

 


 

Aktuelle Beiträge:

Ein echter Wachhund für den Einbruchschutz?

Vor allem am Land wurden und werden Hunde als Abschreckfaktor gehalten, um das Haus und die Familie zu beschützen. Dadurch wurde auch sicher der ein oder andere Einbrecher vertrieben. Haustiere – insbesondere Hunde – sollten jedoch Freunde und ein festes Mitglied der Familie werden, um die man sich in seinem gesamten Lebensalltag kümmern kann, nicht zuletzt weil man das auch einfach muss.

 

Ein beabsichtigter Kampfhund ist nichts Gutes, und es sei jedem geraten, sich keinen Hund zur primären Hausverteidigung zuzulegen, denn das endet in vielerlei Hinsicht ungünstig: Rechtlich bedenkenswert ist der Fakt, dass ein Hund den Angreifer nicht verletzten darf. Hat man also Pech, und der Ganove hat einen guten Verteidiger, muss man im schlimmsten Fall Schmerzensgeld zahlen und den Hund einschläfern lassen.

 

Natürlich gibt es da die Möglichkeit der Notwehr, das entscheidet aber der Richter. Man sollte es nicht darauf ankommen lassen. Ein Wachhund, der etwaige Störenfriede verbellen soll, wäre natürlich ein Gedanke der vielen einleuchtend erscheint. Aber einen hartgesottenen Gauner schreckt so etwas nicht ab. Die wirklich kriminellen Geister sind schon mehrmals auf die Idee gekommen, den Wachhund ihrer Opfer zu vergiften, bevor sie das Haus leerräumen.

 

Der Begriff „Kampfhund“ ist vor allem eine politisch bewusste Abschreckparole. Er hat nicht viel mit der Realität zu tun, da es keine einzige Rasse gibt, die von Geburt an als „besonders gefährlich“ gilt. Die Bevölkerung selbst nimmt hier eine pauschale Diffamierung einiger Rassen oder Hundegrößen vor. Natürlich gibt es immer wieder vereinzelt Hunde, die eine hohe Aggressionsbereitschaft zeigen. Dies ist allerdings nicht rassenabhängig. Aggressive Zwerghunde sind ein häufigeres Bild als jene Rassen, die auf einschlägigen Listen zu entdecken sind.

Eines ist sicher: Ein Bewegungsmelder mit Hundegebell bringt ebenso den einen großen Vorteil mit sich, den so mancher potenzieller Käufer eines Wachhundes sich wünscht – das abschreckende Gebell.